Nur Anfänger forografieren ungeschützt die Sonne!
Verfasst: Fr 2. Apr 2004, 19:26
... und noch ein weiterer Tipp:
DSLRs sind in einer Hinsicht ganz ähnlich wie analoge SLRs: Zu viel Licht kann sie beschädigen, oder zumindest zu fehlerhaften Bildern führen.
Bei Aufnahmen, in denen starke Lichtquellen direkt abgebildet werden (z.B. starke Scheinwerfer, Sonne), sollte man mit möglichst kleinen Blendenwerten und/oder ND- (Grau-) Fltern arbeiten. So wird der CCD-Sensor der Kamera einer geringst-möglichen Energiemenge ausgesetzt, wodurch sich Blooming-Effekte und damit Bildstörungen vermeiden lassen.
Das Objektiv wirkt nämlich bei punktförmigen Lichtquellen wie ein Brennglas: Es konzentriert die Strahlungsenergie auf einen Punkt - und der kann bei zu hoher Energie beschädigt werden.
In diesem Brennpunkt liegt zunächst der Kameraverschluss, während der Belichtung aber auch das CCD-Chip. Die D70 (und so glaube ich auch die D100) arbeitet mit einer Kombination aus mechanischem und elektronischem Verschluss: Lange Verschlusszeiten werden mechanisch, kurze elektronisch - bei offenem mechanischem Verschluss – gebildet. Bei kurzen Belichtungszeiten ist das CCD daher länger als nur während der Belichtungszeit der Strahlung ausgesetzt- selbst wenn die eigentliche Belichtungszeit bereits abgelaufen ist. Auf dem CCD-Chip aufgebaute unerwünschte Ladungen können im günstigeren Fall unschöne Blooming-Effekte verursachen, im Extremfall sind theoretisch auch teure Schäden am Chip zu befürchten.
Hier bleibt also die alte Regel aus Analogzeiten gültig: Man sollte - wenn überhaupt - nur mit kleiner Blende (also großer F-Zahl) und/oder ND-Filter direkt in die Sonne fotografieren, um Beschädigungen an Film/CCD oder Verschlussvorhängen zu vermeiden. Schließlich sollte man mit seiner Kamera genau das vermeiden, was auch die Augen des Fotografen verletzen würde, wenn sie an der Stelle der Kamera wären.
DSLRs sind in einer Hinsicht ganz ähnlich wie analoge SLRs: Zu viel Licht kann sie beschädigen, oder zumindest zu fehlerhaften Bildern führen.
Bei Aufnahmen, in denen starke Lichtquellen direkt abgebildet werden (z.B. starke Scheinwerfer, Sonne), sollte man mit möglichst kleinen Blendenwerten und/oder ND- (Grau-) Fltern arbeiten. So wird der CCD-Sensor der Kamera einer geringst-möglichen Energiemenge ausgesetzt, wodurch sich Blooming-Effekte und damit Bildstörungen vermeiden lassen.
Das Objektiv wirkt nämlich bei punktförmigen Lichtquellen wie ein Brennglas: Es konzentriert die Strahlungsenergie auf einen Punkt - und der kann bei zu hoher Energie beschädigt werden.
In diesem Brennpunkt liegt zunächst der Kameraverschluss, während der Belichtung aber auch das CCD-Chip. Die D70 (und so glaube ich auch die D100) arbeitet mit einer Kombination aus mechanischem und elektronischem Verschluss: Lange Verschlusszeiten werden mechanisch, kurze elektronisch - bei offenem mechanischem Verschluss – gebildet. Bei kurzen Belichtungszeiten ist das CCD daher länger als nur während der Belichtungszeit der Strahlung ausgesetzt- selbst wenn die eigentliche Belichtungszeit bereits abgelaufen ist. Auf dem CCD-Chip aufgebaute unerwünschte Ladungen können im günstigeren Fall unschöne Blooming-Effekte verursachen, im Extremfall sind theoretisch auch teure Schäden am Chip zu befürchten.
Hier bleibt also die alte Regel aus Analogzeiten gültig: Man sollte - wenn überhaupt - nur mit kleiner Blende (also großer F-Zahl) und/oder ND-Filter direkt in die Sonne fotografieren, um Beschädigungen an Film/CCD oder Verschlussvorhängen zu vermeiden. Schließlich sollte man mit seiner Kamera genau das vermeiden, was auch die Augen des Fotografen verletzen würde, wenn sie an der Stelle der Kamera wären.